Anreise

Schaffe ich das – 10 Tage Fasten liegen vor mir – auf was habe ich mich da eingelassen? Meine Freundin war schon das 3. Mal hier auf La Palma zum Fasten und ist jedes Mal total begeistert. Sie hat danach immer eine unglaubliche Energie und sieht immer so richtig gut aus. Also, so schlimm kann es ja nicht sein..

Reise und Ankunft

Der Flug wurde für uns organisiert, wir mussten uns um nichts kümmern. Dann geht es los, Flug – knappe 4 1/2 Stunden Flug nach St. Cruz de la Palma. Ralf Moll ́s Team holt uns vom
Flughafen ab. Blauer Himmel und Sonnenschein, ca. 20 Grad, großartig und das im Januar. Wir fahren von der Ostseite auf die Westseite der Insel (Sonnenseite).

Eine tolle exklusive Bungalow-Anlage mit 12 Bungalows ist unsere Seminaranlage. Ein schöner Garten mit bunten Blumen, Strelitzien, Hibiskus ist eine Augenweide nach dem langen Winter und „Grau“ in Deutschland. Meine Freundin und ich bewohnen einen schönen, großen Bungalow alleine, schön, so hat jeder auch Privatsphäre. In den Häusern stehen schon Obst, Blumen und Wasser für uns bereit, so kann es weitergehen.

Nach einem kurzen Ausruhen geht es weiter zur Begrüßung ins Seminarhaus. Toll hier steht das ganze Team „Spalier“ um uns wirklich herzlich zu begrüßen. Die beiden Leiter Ralf und Eva, das eigene Küchenteam (extra aus Deutschland Fastenzentrum Birkhalde) und das Massageteam. Dann gibt es eine leckere Minestrone.

Ein herzlicher Start! Vorstellungrunde: Viele Teilnehmer kennen sich schon vom Vorjahr, eine bunte Gruppe von 19 Personen. Es wird bereits viel gelacht, wie auch später in der ganzen Woche. „Lachen ist basisch“ wie uns Ralf Moll erklärt. Viele Fasterwiederholer die schon oft beim Fastenwandern waren und ein paar Fastenneulinge. Manche Teilnehmer sind schon das 3., 4. oder 5. Mal dabei, ich bin beeindruckt. Ralf Moll erklärt uns den Tagesablauf und die Fastenmethode Typgerechtes Fasten und Fastenwandern nach Moll..

Wir können uns entscheiden: Fasten mit sonnengereiften Früchten (Früchtefasten) oder Fasten mit leckeren Suppen (Suppenfasten). Das kommt mir sehr entgegen. Da ich leicht friere, entscheide ich mich für das Suppenfasten, meine Freundin bleibt bei ihrem Früchtefasten. Wir bekommen alles ganz erklärt: das wichtige Trinken (3 Liter), den Leberwickel, Chlorella-Algen und vieles mehr. Oje, einen Einlauf soll ich auch machen. Hab ich noch nie gemacht, aber alle sagen, es sei gar nicht schlimm. Wir werden ja sehen, am nächsten Morgen.

Der 1. Eindruck: sehr kompetente und humorvolle Fastenleiter, eine tolle Insel und eine interessante Gruppe. Ich freue mich auf die Fastenwoche.

1. Fastentag beim Fastenwandern

Heute Morgen hatte ich mein erstes Erfolgserlebnis. Mein 1. Einlauf, hat sofort geklappt und ist wirklich nicht schlimm. Nach ein paar Tagen bin ich Einlaufprofi und diskutiere eifrig mit, über die beste Einlaufstellung ...(Wir sind ja schließlich beim Fasten).
Wir starten den Tag mit einer Morgengymnastik im Freien mit Blick auf das Meer und die Berge und sind schon ganz ungeduldig auf unser 1. Fastenfrühstück. Für die Früchtefaster gibt es einen toll dekorierten Früchteteller mit Ananas, Mango und Papaya, für uns Suppenfaster ein herzhaftes Hafersüppchen, das wirklich lecker schmeckt.
Dann geht es los zum Wandern. Wir fahren mit den beiden Kleinbussen los. Ralf Moll möchte uns im Laufe der Woche, die schönsten Plätze der Insel zeigen. Täglich stehen 3 Stunden Wandern auf dem Programm. Heute geht es auf die so genannte Cumbre (Gebirgskamm), die La Palma in die Ost- und Westseite teilt. Ganz oben wandern wir und genießen die tollen Ausblicke auf die beiden Seiten der Insel. Über den Wolken ist sogar der höchste Berg Spaniens, der Teide von Teneriffa zu sehen. Das Wandertempo ist sehr angenehm, Ralf Moll schaut immer, dass alle Teilnehmer gut mitkommen. Immer wieder Trinkpausen und tolle Ausblicke bestaunen.
Ich freue mich jetzt aufs Mittagessen, das steht schon - köstlich angerichtet - für uns bereit. Früchteteller für die Früchtfaster oder für uns Tomaten-Kartoffel-Suppe für die Suppenfaster - ganz lecker!. Wie viel wir essen dürfen? 2-3 Teller bis wir satt sind, erklärt uns Ralf Moll in seiner herzlichen rheinischen Art. Fasten macht Spaß!
Nun stehen der Leberwickel auf dem Programm und ein verdienter Mittagsschlaf. Danach ein Sonnenbad auf der Terrasse (großartig, zu Hause schneit es – und wir haben ca. 22° C) und eine ganz wunderbare Ayurveda-Massage. Ein tolles Massage-Angebot: Ayurveda-, Entsäuerungs-Rücken-, Fußreflexzonen- Massage). Zwischendurch viel Trinken. 3 Liter habe ich noch nicht, aber bis heute Abend schaffe ich das.

Um 19.00 Uhr Abendessen. Gemüseteller mit Avocado-Dipp fürs Früchtefasten – wieder toll dekoriert. Wir bekommen eine rote-Linsen-Ananas-Suppe, ganz lecker und alles frisch zubereitet.

Anschließend Gesprächsrunde: „Wie geht es jedem?“ Mir fällt auf, dass wirklich nach jedem einzelnen Faster geschaut wird, alle Fragen werden geduldig und ausführlich beantwortet und das gesamte Team bemüht sich, dass es uns richtig gut geht. In dem anschließenden Dia-Vortrag erfahren wir vieles über die Insel. La Palma hat den Beinamen – „La isla bonita“ – die schöne Insel – man kann schon sehen warum: eine tolle abwechslungsreiche Landschaft. Bananenplantagen, Vulkane, Kieferwälder, Lavafelder, Wiesen mit bunten Blumen, wilde Schluchten, Drachenbäume und die herrliche Mandelblüte. Es sieht wirklich toll aus auf der kleinen Insel.

Ein ausgefüllter Tag liegt hinter mir. Müde falle ich ins Bett.

2. Fastentag beim Fastenwandern

Strecken – Dehnen, so beginnt unsere Morgengymnastik mit Ralf am Pool. Ein toller Einstieg in den Tag. Meine Freundin und ich sind motiviert. Nach unserem Frühstück geht es wieder los zum Wandern. Heute geht es zum Vulkan „San Juan“. Wir durchwandern einen erstarrten Lavastrom. (La Palma ist ja eine Vulkaninsel). Unglaublich schöne Bilder – die Lava – blauer Himmel – und dazwischen die Mandelbäume in voller Blüte. Wir durchqueren ein Kieferwäldchen und wandern auf wildromantischen Waldwegen. Unterwegs immer wieder herrliche Ausblicke auf die Westseite der Insel, auf das Meer und die Küste und das Aridane-Tal.

Beim Wandern tauschen wir leckere Rezepte aus. Das gehört zum Fasten dazu – erfahre ich. Aber ich muss zu meiner Verwunderung feststellen, Gelüste sind da aber kein Hungergefühl. Ralf Moll erklärt, „Wenn die Fastenmethodik stimmt, dann habt ihr auch kein Hungergefühl, sondern fühlt euch die ganze Woche total wohl und die Energie nimmt jeden Tag zu.“ Mal sehen, ob der Mann Recht hat. Die Fastenprofis in der Gruppe bestätigen dies alle und sprechen sogar von einem Energiekick nach ein paar Tagen.
Im Seminarhaus werden wir von Eva und dem Küchenteam schon liebevoll empfangen. Alle sind sehr bemüht um uns und wirklich alle Wünsche und Weh-Wehchen werden sofort umsorgt. (z.B. Blasen an den Füßen, Sonnenbrand). Überhaupt ist die ganze Atmosphäre unglaublich persönlich und familiär. Auch das Lachen der beiden Leiter steckt einfach an. Hier muss man einfach gute Laune bekommen. So, jetzt ruft aber nach der köstlichen Suppe (Süßkartoffel-Kokos) mein Leberwickel zum Mittagsschlaf.
Nachmittags fahren ein paar von uns an den Strand in Puerto Naos. Ein toller Service: man wird nachmittags auf Wunsch zum Strand gefahren (5 Minuten). Wir liegen auf dem warmen schwarzen Lavasand und geniessen die Nachmittagssonne und das Baden im Meer. Einige bleiben in der Anlage am Pool oder gönnen sich eine Massage.
Nach dem Abendessen wird täglich ein Abendprogramm angeboten. Heute von Ralf Moll ein Vortrag über den Säure-Basen-Haushalt. Oje, ich glaube, ich bin total übersäuert: oft energielos, nicht mehr so fit wie früher, brüchige Fingernägel, Haarausfall. Naja, das habe ich so hingenommen und meine Darmprobleme auch. Ralf Moll versteht es, schwierige Themen einfach, kompetent und humorvoll darzustellen. Nun verstehe ich die Säuren und Basen und möchte erst recht entgiften und entschlacken. Beim Einschlafen denke ich nur noch „Raus mit euch ihr Schlacken!“

3. Fastentag beim Fastenwandern

Heute komme ich schwer aus dem Bett, meine Muskeln schmerzen – Muskelkater in den Beinen. Ich glaube, ich habe zuhause in letzter Zeit doch zu wenig Bewegung gehabt, das rächt sich jetzt. Jammern hilft aber auch nicht. Ralf Moll gibt mir Magnesium und motiviert mich: Das geht vorbei und Du wirst sehen, Du läufst von Tag zu Tag besser.“

Heute führt die Wanderung nach Tijarafe. Eine Autofahrt durch das Aridane-Tal, durch Bananen-Plantagen und die Fahrt mit tollen Einblicken in die Caldera (Caldera: weltgrößter Erosionskrater 10 km breit, höchste Erhebung 2426 m – aber keine Angst, so hoch oben wandern wir nicht). Die Wanderung führt über wunderschöne Waldwege durch kleine Barrancos (Schluchten), vorbei an Mandelbäumen, wilden Kräutern und Blumen und nach einem kurzen Anstieg die Belohnung: einen unglaublichen Blick in die Caldera hinein, wirklich ein spektakulärer Krater. Eine gemütliche Trinkpause machen wir in einem ausgetrockneten Flussbett.

Heute Nachmittag ist nach dem Mittagessen, Ruhe angesagt. Ich mache mir einen faulen Nachmittag auf der Terrasse und pflege meinen Muskelkater.

Nach einem leckeren Abendsüppchen (Paprika-Kartoffel-Suppe) und schmackhaften Gemüsespießen, hält Eva einen tollen Vortrag über La Palma mit vielen Bildern von der Insel. Unglaublich, wie abwechslungsreich diese Insel ist. Mit vielen Eindrücken von der Insel, erschöpft und ein wenig stolz auf mich, falle ich ins Bett.

4. Fastentag beim Fastenwandern

Heute wache ich schon vor dem Wecker auf, das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Das ganze Morgenprogramm (Trinken, Einlauf, Zungeschaben, Tonerde) geht ganz einfach – ist schon ein bisschen Routine geworden. Ich freue mich auf die Wanderung. Diesen Bewegungsdrang habe ich schon lange nicht mehr gespürt.
Nach der täglichen Morgengymnastik und Frühstück fahren wir in den Norden der Insel, nach Las Tricias. Das Land der Drachenbäume empfängt uns bei strahlendem Sonnenschein. Es geht hinunter durch das kleine Dörfchen, den Barranco durch Mandelhaine, vorbei an wilden Lilien und Weihnachtssternen, eine unglaubliche Blumen- und Blütenvielfalt. Dann tauchen die ersten Drachenbäume auf. Ein tolles Panorama – mit blauen Himmel und Blick auf die Klippen.
Das Ziel ist eine deutsche Aussteigerin, die in ihrem Garten mit einem Picknick (Obstsalat und frischem Orangensaft) auf uns wartet. Hier sitzen wir zwischen Orangenbäumen und kommen uns alle wie im Paradies vor. Von dieser Wanderung nehme ich unglaublich schöne Eindrücke mit. Der Aufstieg zu den Autos – kein Problem. Wir laufen alle schon viel leichter als am 1. Tag. Toll denke ich, ich bin schon mitten im Fasten und fühle mich super.

Nachmittags ist zur freien Verfügung. Heute lasse ich mich von einer tollen Ayurveda-Massage verwöhnen. Danach schwebe ich in unser Haus.

Abends gibt es für die Suppenfaster eine leckere Spinatsuppe mit Soja-Sahne, welch ein Luxus! Überhaupt komme ich mir nicht wie im Fasten vor. Ich fühle mich immer satt und meine Energie wächst mit jedem Tag.

Ein toller Abendvortrag von Ralf Moll beendet den Tag „Darmsanierung und Darmentgiftung“. Nun weiß ich Bescheid, woher meine Blähungen zu Hause kommen. Auch dagegen hilft das Fasten.

5. Fastentag beim Fastenwandern

Das Fastenprogramm läuft. Allen geht es gut. In der Fastengruppe herrscht mittlerweile eine ausgelassene Stimmung. Bei den Wanderungen kommt man doch mal mit jedem ins Gespräch. Wirklich interessante Menschen hier – tolle Gespräche. Eine bunte Truppe zwischen 35 und 69 Jahren, Paare und Singles und auch alle Berufsgruppen, quasi bunt gemischt. Alle haben das gleiche Ziel: entgiften, entschlacken, entsäuern,  und auch noch Spaß dabei haben.

Heute eine tolle Wanderung zur Cumbrecita, d.h. zum Kraterrand der Caldera. Wir wandern durch Kieferwälder und romantische Pfade und stehen plötzlich ganz oben. Es erwartet uns ein überwältigender Ausblick in die Caldera und auf die andere Seite des Riesenkraters. Das ganze bei strahlend blauem Himmel. Alle Faster sind begeistert!

Wir werden schon mit köstlichen Früchtetellern (Guave, Ananas, Papayas und Kaktusfrüchten) sowie einer köstlichen Karotten-Ingwer-Suppe erwartet. Alles unglaublich schön hergerichtet und dekoriert. Ich werde hier noch zum richtigen Suppenfan!

6. Fastentag beim Fastenwandern

Kann das sein, ich glaube die Hose ist schon etwas weiter geworden? Tatsächlich, vor dem Spiegel drehe ich mich auf alle Seiten. Die Hose, die am Anfang der Woche fast zu eng war, nun geht schon eine Handbreite hinein. So 3-5 Kilo ist ganz leicht möglich, so Ralf Moll. Das motiviert mich natürlich ungemein.

Heute fahren wir auf die Ostseite der Insel, in den Lorbeerwald (Cubo de la Galga). Ein saftig, grüner dichter Wald, mit meterhohen Farnen – unglaublich schön und wild romantisch – und herrliche Waldwege. Dies ist natürlich wieder ein Highlight, in einer ganz fremden Vegetation zu wandern....

Heute Abend gibt es einen Vortrag „Typgerechte Fitnessernährung“. Ich erfahre wieder viel Neues. Zum Beispiel, dass die Ernährung individuell auf den Konstitutions-Typ abgestimmt sein muss. Welche Lebensmittel basenbildend – welche säurbildend sind – und bekomme viele Tipps für zu Hause. Die ersten Vorsätze für eine gesündere, basische Ernährung für zu Hause reifen – auch, dass man mehr Wasser trinken muss – mein Mann wird sich freuen...!

7. Fastentag beim Fastenwandern

Heute machen wir eine neue Wanderung, an der Küste entlang, direkt am Meer, die Wellen und die Brandung begleiten uns, toll das ist echtes Urlaubsfeeling.... Mit traumhaften Blicken entlang der Küste geht es weiter bis zum Leichtturm, durch eine Strandsiedlung und durch die Bananenplantagen zurück. Wir sind alle begeistert über die abwechslungsreichen Wanderungen, eine tolle Insel.

Nachmittags wieder Strand, und abends ein Entspannung- und Energieabend mit schöner Musik. Ganz entspannt und glücklich gehen wir auf unsere Zimmer.

8. Fastentag beim Fastenwandern

Heute machen wir die Wanderung „Vulkantour“. Eine grandiose Abschlusstour. Wir fahren mit den Bussen auf 1400 m auf die Cumbre und dann geht es los. Wir starten am Waldrastplatz „Refugio el Pilar“ und wandern durch herrliche Kieferwälder zum Vulkan „Birigoyo“, dann geht es weiter auf der „Routa de los vulcanes“.

Wir werden für den Anstieg belohnt mit sensationellen Ausblicken auf beide Seiten der Insel, die Westseite mit dem Aridanetal und auf der Ostseite sehen wir sogar den Teide über den Wolken. Unglaublich, was wir alles in diesen paar Tagen von der Insel gesehen haben. Dazu entgiftet und entschlackt. Glücklich machen wir uns auf den Heimweg.

Dann mittags nochmals eine leckere Auberginen-Tomaten-Suppe und ein ganz gemütlicher Nachmittag am Meer. Beim Schreiben bemerke ich gerade, dass ich mir gar nicht wie im Fasten vorkomme, sondern wie im Urlaub!

9. Fastentag beim Fastenwandern

Heute ist Stadttag. Ich erfahre, dass beim Typfasten im Ausland (La Palma und Toskana) immer ein Städtetag auf dem Programm steht. „Das gehört im Urlaub einfach dazu“, so Ralf Moll. Alle Frauen freuen sich auf das Bummeln in Los Llanos. Ein hübsches, kleines Städtchen mit einem schönen Hauptplatz (Plaza) und einer hübschen Fußgängerzone mit vielen kleinen Gassen und Geschäften. Zuerst gehen wir gemeinsam in die Markthalle – das ist sehr interessant, zu sehen, welche Früchte hier wachsen und angeboten werden.

Heute ist der letzte Fastentag, ich bin ganz überrascht und denke, dass ich locker noch ein paar Tage weiter machen könnte. Ich fühle mich super, voll geladen mit Energie. Fit wie schon lange nicht mehr. Die Hose sitzt locker, auch ein Erfolg, und ich fühle mich richtig wohl in meiner Haut. Das war schon lange nicht mehr der Fall.

Nun freue ich mich doch aufs Abfasten: Abends wird abgefastet mit Pellkartoffel und einem leckeren Avocado-Dipp und einem bunten Salat (Tomate, Paprika, Gurke). Der Tisch ist schön gedeckt mit Kerzen. Ein „Gourmet-Essen“. Die Kartoffel war noch nie so gut wie heute Abend.

Dann die Abschussrunde. Alle sind total begeistert, fühlen sich super fit. Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Blähbauch oder Energielosigkeit sind bei den Teilnehmern verschwunden. Die Hälfte der Gruppe meldet sich direkt für das nächste Jahr schon wieder an. Die anderen wollen alle auch wieder kommen – ich auch. Ich bin ein Suppenfasten-Fan geworden. Vielleicht mit meinem Mann – er ist ja auch so übersäuert...

10. Tag und Abreise

Zum Frühstück gibt es einen tollen Obstsalat mit den köstlichen Früchten der Insel. Anschließend heißt es Abschied nehmen - Wir werden zum Flughafen gefahren. Dabei genieße ich nochmals die Fahrt über die Insel bei blauem Himmel und Sonnenschein geht es vorbei an Mandelbäumen und riesigen Weihnachtssternen, durch das Städtchen „El Paso“ mit herrlichem Blick auf die Cumbre und weiter durch das Tunnel, das die West- und Ostseite der Insel miteinander verbindet nach St. Cruz.

Dann schaue ich nochmals in mein Handgepäck, ob ich Jacke, Handschuhe und Mütze griffbereit habe, zu Hause ist ja Winter – unglaublich dort liegt Schnee.

Mit Wehmut steige ich in das Flugzeug, es war einfach eine tolle Zeit, ich nehme so viele schöne Bilder von der Insel mit und ich fühle mich großartig ....