Allgemeine Geschäftsbedingungen - AGB für Ralf Moll Fastenseminare

Typgerecht Fastenwandern nach Moll
 

 § 1 Anmeldung, Vertrag

Ihre Anmeldung kann schriftlich, telefonisch oder per Email erfolgen. Mit dieser Anmeldung bieten Sie mir als Veranstalter den Vertragsabschluss zu den Bedingungen dieser AGB an.

Der Vertrag kommt durch meine Buchungsbestätigung zustande (schriftlich oder per Email).

 

§ 2 Leistung

Der Umfang der vertraglichen Leistung und die Höhe der Vergütung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des jeweiligen Angebots, sowie aus der schriftlichen Buchungsbestätigung. Bei Abweichungen zwischen den Angaben des Angebots und der Buchungsbestätigung gelten die Angaben der Buchungsbestätigung, die von Ihnen angenommen werden muss, entweder ausdrücklich schriftlich oder konkludent durch Nichtwiderspruch innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zugang der Buchungsbestätigung, worauf in der abweichenden Buchungsbestätigung extra hingewiesen wird. Anreise und Abreise ist nicht Bestandteil des Seminars und erfolgt auf eigene Kosten.

Leistungen, die von dem Teilnehmer während der Veranstaltung nicht in Anspruch genommenen werden bedingen keinen Anspruch auf anteilige Rückerstattung der Vergütung. Programmänderungen begründen keine Ersatzforderungen. Ohne vollständige Zahlung des Seminarpreises vor Beginn der Fastenwoche(n) besteht kein Anspruch auf Erbringung der Leistung.

 

§ 3 Widerruf

Ein Widerrufsrechtgemäß § 312g BGB besteht wegen § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB nicht, da der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Zeitraum vorsieht und die Vorschriften von § 651a BGB auf den Vertrag keine Anwendung findet (keine Pauschalreise).

 

§ 4 Rücktritt durch den Kunden

Ein Rücktritt von der Buchung ist jederzeit möglich, je nach Zeitpunkt des Zugangs bleibt jedoch der Vergütungsanspruch des Veranstalters wie folgt bestehen:

Abgestellt wird auf den Zugang der schriftlichen Rücktrittserklärung bei dem Veranstalter.

Allgemein gilt: bei einem Rücktritt während der Fastenwoche (Abbruch) bleibt der Vergütungsanspruch zu 100% bestehen. Bis zum Tage des Beginns der Fastenwoche(n) kann ein Ersatzteilnehmer gestellt werden. In diesem Fall entfällt das ansonsten geschuldete Entgelt. Hierfür ist eine schriftliche Information an den Veranstalter erforderlich. Die Ersatzperson kann vom Veranstalter zurückgewiesen werden, wenn sie den Anforderungen an die Veranstaltung nicht gerecht wird. Als Ersatz für bereits getroffene Vorkehrungen und Aufwendungen, besteht an den verschiedenen Veranstaltungsorten bei einem Rücktritt vor Beginn der Fastenwoche folgender Zahlungsanspruch des Veranstalters:

 

Schwarzwald:

Bis 4 Wochen vor Fastenbeginn ist der Rücktritt ohne Zahlungsverpflichtung möglich, bis 14 Tage vor dem Anreisetag beträgt der Zahlungsanspruch 200,00 EUR, danach sind 100 % der vereinbarten Vergütung zu bezahlen.

 

Toskana:

Vor dem 01.07. des gebuchten Fastenjahres ist der Rücktritt ohne Zahlungsverpflichtung möglich, ab dem 01.07. des Fastenjahres sind 80% der Vergütung zu zahlen, ab dem 01.08 des Fastenjahres 95% der Vergütung, ab dem Anreisetag oder bei Nichterscheinen 100% der Vergütung. Für den Flug, der nicht im Leistungsumfang des Veranstalters enthalten ist und dessen Buchung nur vermittelt wird, gelten die Zahlungs- und Stornobedingungen des mit der Buchung beauftragten Reisebüros. Für alle Flüge gelten weiter die AGB der gebuchten Airline.

  

La Palma:

Vor dem 01.12. des Vorjahres ist der Rücktritt ohne Zahlungsverpflichtung möglich, ab dem 01.12. des Vorjahres sind 80% der Vergütung zu zahlen, ab 01.01.des Fastenjahres sind 95% der Vergütung zu zahlen, ab dem Anreisetag oder bei Nichterscheinen 100% der Vergütung.

Für den Flug, der nicht im Leistungsumfang des Veranstalters enthalten ist und dessen Buchung nur vermittelt wird, gelten die Zahlungs- und Stornobedingungen des mit der Buchung beauftragten Reisebüros. Für alle Flüge gelten weiter die AGB der gebuchten Airline.

  

§ 5 Rücktritt durch den Veranstalter

Fällt eine Veranstaltung wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl aus, so wird der Teilnehmer spätestens eine Woche vor Reisebeginn darüber informiert. Ist kurzfristig die Voraussetzung für eine Nichtdurchführbarkeit der Veranstaltung eingetreten, hat der Veranstalter die Teilnehmer unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen.

Der Teilnehmer erhält den bereits bezahlten Seminarpreis zurück.

 

Ein Vertrag kann fristlos gekündigt werden, wenn ein Teilnehmer ungeachtet einer schriftlichen Abmahnung durch den Kursleiter die Veranstaltung nachhaltig stört und sich so vertragswidrig verhält, dass eine sofortige Kündigung gerechtfertigt ist.

 

§ 6 körperliche Anforderungen

Das Fastenwandern dient der Gesundheitsvorsorge und ist für Gesunde gedacht. Es ist demnach kein Heilfasten im klinischen Sinne unter ärztlicher Leitung. Voraussetzung für die Teilnahme beim Fastenwandern ist somit die gesundheitliche Eignung des Teilnehmers für das Fasten und für die Wanderung (täglich ca. 3 Stunden). Diese Eignung wird vor Ort nicht überprüft. Jeder Teilnehmer erklärt mit der Anmeldung, dass er gesund ist (insbesondere nicht an einer Essstörung, an einem krankhaften Über- oder Untergewicht oder an einer Suchtkrankheit leidet), in eigener Verantwortung an der Fastenwoche teilnimmt und über 18 Jahre alt ist. Im Zweifel hat er vorher seinen Arzt zu konsultieren.

Eine Pflicht zum Einschreiten des Veranstalters besteht nur dann, wenn die fehlende Eignung offensichtlich ist.

Für mögliche Unfälle bei der Wanderung besteht Unfallversicherungsschutz.

Der Teilnehmer hat keinen Anspruch auf Rücksichtnahme, die eine Beeinträchtigung des Verlaufs der Veranstaltung für Mitteilnehmer bedeuten würde.

 

§ 7 Haftung, Haftungsbeschränkung, Verjährung

Jeder Teilnehmer erklärt mit der Anmeldung, dass er selbst die volle Verantwortung für sein eigenes Handeln während der gesamten Veranstaltung trägt, dass er ausreichend versichert ist.

Der Veranstalter haftet für die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Betreuung.

Ein für den Fall schuldhafter Vertragsverletzung des Veranstalters dem Teilnehmer zustehender Anspruch auf Schadensersatz wird zugunsten des Veranstalters dahingehend begrenzt, dass der Veranstalter haftet,

1. in voller Schadenshöhe nur bei grobem Verschulden von ihm oder seiner leitenden Angestellten,

2. dem Grunde nach, bei jeder schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten;

3. außerhalb solcher Pflichten dem Grund nach nur für grobes Verschulden einfacher Erfüllungsgehilfen;

4. Der Höhe nach haftet der Veranstalter im Falle 2. und 3. nur auf Ersatz des typischerweise vorhersehbaren Schadens.

Ansprüche des Teilnehmers verjähren innerhalb von 12 Monaten nach Kursende. Von der Verjährung ausgenommen sind Schadensersatzansprüche aufgrund grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Handlung, hier gilt die gesetzliche Verjährung.

Vorstehende Haftungsbeschränkungen und Einschränkungen gelten nicht, soweit es um die Verletzung von Körper, Leib und Leben geht.

 

§ 8 Versicherung

Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, da diese nicht im Preis enthalten ist.

 

§ 9 Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten

Seit dem 09. Januar 2016  besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Nutzung der Plattform zur Online-Streitbeilegung der Europäischen Kommission. Weitere Details finden Sie hier:

https://webgate.ec.europa.eu/odr/main/index.cfm?event=main.home.show&lng=DE

 

§ 10 Schlussbestimmungen

Unser AGB gelten für Veranstaltungen im In- und Ausland. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder nicht durchführbar sein oder werden, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht berührt werden. Eine unwirksame Bestimmung soll einvernehmlich durch eine solche wirksame Bestimmung ersetzt werden, welche der ursprünglichen Absicht der Parteien wirtschaftlich so weit wie möglich gleichkommt. Das Gleiche gilt im Falle einer Regelungslücke.

Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht. Änderungen und/oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für einen Verzicht auf das Schriftformerfordernis selbst.